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Wann ist Responsive Webdesign für eine Webseite sinnvoll?

Wann ist Responsive Webdesign für eine Webseite sinnvoll?

Salopp gesagt: Responsive Webdesign ist immer sinnvoll, da immer mehr Menschen das Internet mobil nutzen und immer mehr Zugriffe auf Webseiten über mobile Endgeräte erfolgen. Da insbesondere eine Unternehmenswebseite das virtuelle Aushängeschild eines Unternehmens ist, sollte sie entsprechend professionell wirken und Hürden beim Zugriff minimieren. Denn schließlich gibt es für den berühmten ersten Eindruck keine zweite Chance. Unternehmen, die sich modern präsentieren und in den Suchmaschinen gut platziert sein möchten, kommen somit am Thema Responsive Webdesign nicht mehr vorbei. Insbesondere dann, wenn ein Relaunch einer bestehenden Webseite bevorsteht oder eine Webseite neu zu entwickeln ist, sollte bei der Gestaltung der Webseite auf Responsive Webdesign als State-of-the-Art-Technologie zurückgegriffen werden. Denn da der Trend eindeutig zu einer immer stärkeren Nutzung des mobilen Internet geht, sollte eine Webseite auch auf allen Endgeräten zuverlässig und professionell angezeigt werden. Denn wird eine Webseite auf allen Displaygrößen optimal angezeigt, werden die User länger auf der Seite verweilen.

Vorüberlegungen zur Gestaltung der Webseite

Unabhängig von der Frage des Responsive Webdesign sollte im Vorfeld der Gestaltung einer Webseite analysiert werden, welche Zielgruppen angesprochen werden sollen. Welche Inhalte soll die Webseite transportieren? Wie häufig und wie intensiv nutzen die Besucher der Webseite mobile Endgeräte? Hier hilft z.B. Google Analytics, das Nutzerverhalten zu analysieren. Auch bezüglich der Priorisierung der Seiteninhalte sind Vorüberlegungen zu treffen. Denn auf einem Smartphone werden Inhalte anders dargestellt als auf einem Desktop-PC. Die Nutzer eines mobilen Endgeräts werden die Webseite und ihre Inhalte demnach anders wahrnehmen und anders auf ihr navigieren. Es ist demnach festzulegen, welche Inhalte bei einer Optimierung für mobile Endgeräte in den Vordergrund gerückt werden sollen. Die mobile Ansicht setzt demnach ein intelligentes Abspecken der Inhalte voraus.

Vorgehensweisen bei der Umsetzung des Responsive Webdesign

Grundsätzlich lassen sich zwei mögliche Vorgehensweisen bei der Erstellung von Webseiten mittels Responsive Webdesignunterscheiden: Bei neuen Webseiten arbeitet man nach dem Mobile-First-Konzept. Bei diesem Progressive Enhancement genannten Prinzip arbeitet der Webdesigner zunächst an der auf das Wesentliche reduzierten mobilen Version der Webseite. Anschließend erfolgt eine schrittweise Verbesserung hin zur Version für Tablets und schließlich für Desktop-Endgeräte. In der Desktop-Vollversion lassen sich dann alle Elemente wie Animationen oder Bilder nutzen, die auf kleineren Endgeräten stören würden. Beim Redesign bereits bestehender Webseiten geht man dagegen den umgekehrten Weg der Graceful Degradation. Graceful Degradation bedeutet würdevolle Herabstufung: Die Webseite wird ausgehend von der Desktop-Vollversion abgespeckt, so dass sie auch für mobile Endgeräte nutzbar wird. Dabei werden Elemente der Vollversion weggelassen oder an andere Stellen verschoben, so dass die Webseite auch auf dem Smartphone übersichtlich und leicht zu bedienen ist.

Hürden beim Responsive Webdesign – Herausforderungen für den Webdesigner

Bei der Gestaltung einer Webseite mit Responsive Webdesign steht insbesondere der Webdesigner vor einigen Herausforderungen. Denn die Entwicklung einer Responsive Webseite ist zeitintensiver als die einer herkömmlichen Seite. Da die Webseite auf unterschiedlichen Endgeräten angezeigt werden soll, sind viele Tests erforderlich, um eine bestmögliche Bedienbarkeit zu gewährleisten. Auch der Seitenbetreiber steht vor einer Herausforderung: Denn er muss eine mitunter schon bestehende Webseite für die mobile Ansicht auf das Wesentliche konzentrieren. Doch mit einem erfahrenen Webdesigner an der Seite lässt sich auch diese Herausforderung meistern.

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